Dienstag, 16. Februar 2016

Nationalpark die 2. - jetzt aber richtig!

Das Ausharren hatte sich gelohnt, die Sonne schien, keine Wolke am Himmel! 
Aber bevor es zum Park losgehen konnte, mussten wir jetzt wirklich Geld tauschen. Noch so ein sorgenvoller Tag, ohne die Möglichkeit Geld zu bekommen, da hatten wir beide keine Lust drauf! 

Nach dem Frühstück zur Bank und immerhin, Geldtauschen geht. Das hatten wir in mach anderen Baken schon ganz anders. José kam zum Glück gleich auf die Idee eine Nunmer zu ziehen. An der Tafel stand a97, unsere war b16! Eine Bank mit Warteraum. Bei uns schwer vorstellbar. Die Stühle braucht es aber, wir warteten über eine Stunde 
Endlich dran, ging der Vorgang so schnell, das hatten wir so auch noch nicht. Gut, einmal in einer illegalen Wechselstube ;). Hier alles offiziell und der Kurs so gut, wie bisher noch gar nicht. Ein guter Start in den Tag!

Der Weg in den Park, bei Sonne ein ganz anderes Bild! 

Dieses Mal keine Läufer. Einfach überhaupt niemand. Außer an der Kasse! 

Anhalten am Wasserfall. 
Hochklettern und den ersten Mate des Tages trinken

Noch war es empfindlich kühl, aber keine Wolke am Himmel, das wird schon!

Ist die Straße in den letzten Tagen schlechter geworden? Boah, was für eine schlimme Piste!
Und der Weg zum See war echt so lang? Wir hatten es beide nicht so in Erinnerung. Eine Stunde rumpeln und ruckeln im Auto. Kein Regenbogen, dafür eine strahlende Sonne. 


Dann endlich den Parkplatz - gebührenpflichtig! - erreicht. 
Wir hatten in Espuel noch Brot, Obst und Gemüse für einPicknick gekauft. Alles zusammengerafft und mit den Stühlen bewaffnet auf zum Fluß! 

Erstmal über eine coole Brücke. Hat ordentlich gewackelt :)

 
Chillen für den Fahrer! 

Ich habe auf Kathrin gehört und in der Zeit ein bisschen talentfrei gemalt und es genossen. Einfach, weil es Spaß macht. 

Derweil war es auch warm geworden und die ersten gingen im glasklaren Wasser schwimmen. Wir wollten nach der Psuse die Stühle eh wieder in's Auto bringen und noch eine größere Runde um den See laufen. Schritte machen, weisste Bescheid ;) 
Also zurück zum Auto, kurze Hosen an, Schwimmkram zusammen gesucht und wieder runter zum See! 
Wie schön es hier ist! Jetzt baden oder erst später?! Später! Erstmal gehen. 

Wir folgten dem ausgeschilderten Weg. Obwohl Ausländer immer deutlich mehr zahlen, steht trotzdem in fast allen Fällen immer nur alles auf Spanisch. Schade, hier gab es in netter Weise geschrieben, viel Informationen über den Wald, sagte José. 
Er übersetzte mir freundlicher Weise das Schild, auf dem die Verhaltensregeln für eine evtlBegegnung mit einem Puma stehen. Und auch das, auf dem vor den allgemeinen Gefahren der Natur gewarnt wird :). Achtung, sie betreten einen Wald. Lebensgefahr. Gut, nicht sooo schlimm, aber fast. 
Schilder kann man nicht nur in Deutschland! 

Auf dem Weg schimmerte immer wieder der Fluß durch, der teilweise traumhaft türkis war. 
An einer Stelle besonders. Unsere Waserflaschen harmonierten ganz wunderbar 
 :) Karibik? 

Zu viel Strömung zum Schwimmen, sah aber schön aus. 

Wir kamen kurz darauf (insgesamt waren wir gut 30min unterwegs) zu dem Anleger des Bootes, welches wir ursprünglich nehmen wollten. Uns kamen etliche ältere Herrschaften entgegen. Der Katamaran hatte gerade angelegt. Das Schiff war klein, also hinsetzten und fahren, keine wirkliche Möglichkeit sich dort zu bewegen. Das hätte uns nicht gefallen und wir waren froh, uns dagegen entschieden zu haben. 

Der Weg ging weiter 
und dann trauten wir unseren Augen kaum! Ein See mit glasklarem Wasser und einem Gletscher im Hintergrund. Fototapete?! So etwas gibt es doch gar nicht! Wunderschön! 
Boah! 

Und außer zwei jungen Männern aus Israel, war keiner dort. 
Ausziehen und schwimmen! Aber erst, nachdem ich mich bei den beiden erkundigt hatte, ob man ggf erfriert ;)
Vorher noch ein Selfie, das besonders lustig war, weiil irgendwie der Berg, wir und der See nicht auf ein Bild passen wollten :)) 
Cheeeeese! 

Und dann ging José schon mal in's Wasser. Er balancierte viel mehr. So viele Steine! Kalt war es gar nicht so sehr. Das Meer war kälter. Zumindest so lange man nicht weiter rausschwimmt und mit dem Körper möglichst an der Wasseroberfläche bleibt. 

Wie oft im Leben wird man vor so einer Kulisse schwimmen? In glasklarem Wasser? Einfach nur wow!!!


Treibholz ohne Ende. So schön! 

Wir konnten uns nur schwer von diesem Ort trennen, aber es half nichts, wir mussten weiter. Noch dazu, die Sonne ist hier nicht zu unterschätzen. 

Auch der zweite, kleinere See, total schön! 
 Bisschen instabil. 
Menschenleer. 
 
Weiter und immer wieder an den zimtfarbenden Bäumen, den Arrayanes vorbei. 

Und da lag es dann, das Blatt
Herzförmige Natur begleitet mich und so kann ich liebe Grüße nach Hause schicken! <3

 Der Rundgang endete an der Brücke beim Fluß und so waren wir gegen 17 Uhr am Auto. Eine gute Zeit, um nach Bariloche aufzubrechen. Unser nächstes Ziel. 

Ich schwöre, der Weg aus dem Park war in den vergangenen 2 Tagen verlängert wurden. Das Rumpeln dauerte ewig! Ich schlief irgendwann ein und wachte davon auf, dass es eben nicht mehr rumpelte. Unser kleines Auto machte alles klaglos mit! 
Rast an der Tanke, Kaffee, WiFi, immer eine nette Pause! 

Die Landschaft auf dem Weg nach Bariloche unterschied sich deutlich von den letzten Wochen. 
Die Anden (wo sind eigentlich die Anden?) erst links von uns, dann wir mitten drin. Die Landschaft nicht karg, sondern Kiefern und Tannen überall. Keine Zeit zum Anhalten, darum das Foto während der Fahrt 
Ein Stop musste noch sein. Ich gucke zu gerne in diesen Hütten am Straßenrand. Diese war toll. Mit so schönen Brettern und Marmeladen und und und. Ich brauche einen extra Koffer! Aber nein, ich habe dann doch kein 5kg Brett mit Hufeisen gekauft. Die sind sooo schön. Und soooo schwer :(. 
Der Verköufer war super nett!!

Jetzt waren es nur noch Ca 140km zu fahren. Nicht so viel und dunkel war es auch noch nicht. Die Straße gut und die Umgebung abwechslungsreich. 
Was wir nicht bedachten, mir mussten über einen Pass mitten in die Berge. Und da blieben wir dann. Fuhren viele Kilometer längs in den Bergen. Schade, dass es dann dunkel war. 
( da war die Straße noch super. )

Und blöd für José, das Fahren war dann doch anstrengend. Straße schlechter, keine Reflektoren, Kurven und irgendwann nicht mal mehr ein Mittelstreifen. 
Was soll's auch das geht vorbei. 
Um 23 Uhr waren wir in Bariloche. Aber ohne Hotel. Nachdem wir endlich das Zentrum (hier gibt es einfach keine funktionierende Beschilderung) gefunden hatten, hielten wir beim ersten Hotel an. Ernsthaft, das hieß Cottbus! Bernds Verwandtschaft ist dort in Deutschland zu Hause und ich fand das alles sehr amüsant. 
Es war zum Glück nicht zu teuer (im Süden ist nichts wirklich billig!!) und so blieben wir. 

Obwohl hundemüde ließ ich mich noch zu einem Gin Tonic überreden. Es war sicher schon 23:45 Uhr.  Die ersten 2 angesteuerten Lokale waren proppenvoll!! Montag... Arbeiten die gar nicht? 

Fast im Schlafen fanden wir noch eine Bar. 
Prost und gute Nacht! 
Mit solchen Eindrücken schläft man nicht so oft ein! 






2 Kommentare:

  1. Das sind wirklich traumhafte Bilder. Meine Güte, was Ihr da alles erlebt. So spät noch ins Hotel, kein Geld.. ich bin da ja eher eine Sicherheitsreisende... puh! Aber tolle, tolle Landschaften.

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