Wir machten uns gegen 8 Uhr auf den Weg. Das Hostel ist nur 100m vom Strand entfernt, das war richtig cool.
Leider hatten wir nicht bedacht, dass um diese Zeit die Ebbe gerade erst einsetzt und wir hatten sehr wenig festen Sand zum laufen. Dafür mehr Algen. Liefen wir gerade erst auf Austernschalen, war es hier phasenweise etwas glitschig.
Wenn das nicht zum Laufen einläd...
Der Morgen war schon sehr schön, aber richtig gut wurde es dann am Nachmittag!
Beim Frühstück im Hostel lernten wir Marie und Simon kennen, zwei Reisende aus Frankreich. Wir beschossen gemeinsam nach Punta Tombo zu fahren. Dort gibt es Pinguine und das wollten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen.
200 km Anreise, davon gut die Hälfte auf Schotterpiste. Und die auch noch in einem desolaten Zustand. Während der Fahrt war ich mir nicht sicher, ob wir uns richtig entschieden haben, aber kaum waren wir da, war klar, alles, aber auch alles richtig gemacht <3
Zuerst Bildung im Museum (ich will endlich die echten Tiere sehen...!!)
Nach dem Museum wieder in´s Auto und noch mal ein paar Hunter Meter fahren, raus aus dem Auto und nach wenigen Metern ist er da, der erste Pinguin. Wir sind entzückt!
Ein toller Tag!!
Da wussten wir noch nicht, dass noch soooo viele weitere folgen werden. Ich glaube, das war für uns alle ein unvergesslicher Tag. Pinguine wohin das Auge reicht. 270.000 Paare plus Nachwuchs, also etwa eine Million Tiere. Ach <3!
Wer bestaunt hier eigentlich wen?
Nicht unerwähnt möchte ich das Wetter lassen :)))
Im Hostel würden wir darauf hingewiesen, dass es dort keinen Schatten gibt und wir uns mit mind. 50er Lichtschutzfaktor eincremen müssen.
An zwei Tagen regnete es dort so viel, wie im ganzen Jahr. Ein Tag davon war unserer, keine Frage! Wie so oft, patschnass! Hier kommt der Regen aber mit dem für Patagonien typischen Wind. Wer hätte gedacht, dass Regen sich durchaus wie Hagel anfühlen kann?! Zum Glück währten uns die Tierwächter (wie nennt man das korrekt?) Unterschlupf in Ihrer Hütte.
Nach dem Regen machten wir noch eine zweite Runde durch das Gebiet und zum Glück, denn die Tiere waren jetzt viel aktiver und wir lachten und über einen richtig schlapp. Er lief minutenlang vor uns auf dem Weg. Herrlich!
Er ließ sich auch durch Marie nicht beirren. Cooler Typ! Vielleicht war es doch Kowalski aus Madagaskar. :)
Die Babys, die nun ja gar nicht mehr so klein waren, machten übrigens ein irres Spektakel. Pinguinmama zu sein, muss ein harter Job sein. Sie jammern echt die ganze Zeit!
Auf dem Rückweg haben wir uns für die etwas längeren Weg über die asphaltierte Straße entschieden. Gut so, das war viel entspannter!
Zum Abschluss grillten wir mit Marie und Simon. Wir waren wohl zu müde um Fotos von dem (so sagte José) excellenten Fleisch zu machen :)
















Och Mensch,die Pinguine sind ja echt herzallerliebst. Ihr aber auch... seht gut aus. :-) Viel Spaß noch!
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