Samstag, 6. Februar 2016

Nichts passiert. Zweimal.

Ich bin ja kein Freund von Strandurlaub, und so stellte ich mir vor, dass die zwei Tage am Strand so ablaufen würden wie bei Warten auf Godot: es tut sich einfach nichts. Aber es tat sich doch was! Nach dem ersten Schreck von Santa Teresita, einem überlaufenen, lauten, dreckigen Strandort, sind wir weitergefahren. Ich hatte mal von Ostende gehört, und so sind wir erstmal runter nach Pinamar, was schon viel freundlicher wirkte, aber doch recht groß und voll. An der Uferstraße dann bis Ostende, das sich praktisch nahtlos anschließt. Sehr nett! Erstmal abchecken, was die Zimmer hier kosten. Sah teuer aus, aber fragen kann man. Gleicher Preis wie in Santa Teresita, aber was für ein Unterschied! Hier wollen wir bleiben.

Die Sachen ausgeladen, und dann ab zum Strand. Wow, so lässt es sich aushalten! Ein breiter, schöner Sandstrand, zwar nicht leer, aber doch nicht so voll, dass man keinen Liegeplatz findet. Und Wellen! 
Unser Liegeplatz
Da konnte man schwimmen, joggen, rumliegen und faulenzen.

Am Strand einen Angler gerade in dem Moment erwischt, als er etwas an der Leine hatte. 


Ein Engelshai!

Das Hotel hatte einen coolen Service: zwar gab es kein eigenes Restaurant, aber man durfte Mitgebrachtes im Frühstücksraum verzehren, Besteck gab es kostenlos dazu. 

Am nächsten Tag unterwegs zum Strand fiel uns das Feuer auf, das für ein Asado vorbereitet wurde.


Wir schwätzten ein bisschen mit 
dem sympathischen Grillmeister und reservierten einen Tisch. Ich wollte es unbedingt probieren!

Es schmeckte hervorragend, wenn auch Nico nicht ganz auf ihre Kosten kam. Es gab kaum vegetarische Gerichte :-/



Abends dann nach Pinamar zum Jazzkonzert: Mario Parmisano, langjähriger Pianist von Al Di Meola, mit seinem Trio. Die Musik war toll, aber der Spaß doch etwas gedämpft durch eine extrem schlechte Akustik und einem verstimmten Klavier.

Nachdem wir herzlich von der Hoteldame verabschiedet wurden (mit Küsschen!), zogen wir weiter zu einem Ort, der uns mehrfach als schön beschrieben worden war: Monte Hermoso. Davor noch die reichen Feriensiedlungen von Pinamar und Cariló angeschaut - Wahnsinn! Da ist manches Ferienhaus größer und prunkvoller als die Villen auf dem Frankfurter Lerchesberg.


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