Dienstag, 23. Februar 2016

Auf Wiedersehen Argentinien! 🇦🇷

Da kann man machen was man will. Der Tag des Abfluges kommt. Heute war es dann soweit. 
Ich habe schon in der Nacht schlecht geschlafen. Lag es am bevorstehenden Flug? Daran, Dass klar war, Verschlafen is nicht? Der Wärme in Beléns Dachzimmer? Oder einfach an der Mitternachtspizza? Das Weckerklingeln war fast eine Erlösung! 

Zeug zusammenraffen und ab nach Florida, Josés Heimatviertel. Bei Pincho angekommen öffnete niemand. Echt jetzt ?! Diese Familie macht mich mit Ihrer nicht vorhandenen Planung irre! 
Gut, führen wir halt in ein Café 
und hofften, sie würden zeitig aufwachen. 
Noch einmal typisch argentinisch frühstücken 
und den Blog schreiben. Und da waren sie plötzlich!!
Hurra! Immerhin für eine Stunde hatte es noch geklappt! 

Pünktlich brachen wir zum Flughafen auf, nicht ohne noch fix Ca 10kg Alfajores zu kaufen ;)
Der Weg zum Flughafen mit langem Stau und etwas Nervenkitzel. Wir hatten aber genug Luft eingeplant. Zum Glück! 
Dann lief alles wie am Schnürchen. Das Auto abgeben, Gepäck aufgeben (die Strandstühle! :)) und noch ein letztes Mal Lieblingssüßkram essen.

Allerdings waren wir wohl schon mit einem Fuß im Flugzeug. Das Eis schmeckte einfach anders. 

Die Ruhe fehlte, die Sonne war draußen, innen alles klimatisiert. Egal. Was muss, das muss. 
Während ich das schreibe, sitze ich im Flugzeug und freue mich auf Euch zu Hause in Deutschland :**

Schön war's! Großartig war's! Das will ich wieder! Auch wenn ich dafür fliegen muss ( das kann ich gar nicht leiden)! 

2018 gehen die Entdeckungen hoffentlich  weiter und dann kommt Bernd mit. Abgemacht ist abgemacht! Ich freue mich schon!!!








Montag, 22. Februar 2016

Der letzte Tag in Buenos Aires! Belén, best Argentinien friend forever :)

Und plötzlich ist er da, der letzte Tag! 
Hammer, wie schnell ist die Zeit vergangen! 
Wir hatten zu guter Letzt noch so viel Glück! Belén, eine alte Schulfreundin von José (eigentlich noch mehr von seinem Bruder Pablo), hat für uns quasi ihr Haus geräumt und wir durften bei Ihr übernachten! So ein tolles Häuschen und so unglaublich lieb von Belén!! 

Nach einem ausgiebigen Frühstück in einem netten Café in der Nähe,


Trafen wir uns mittags bei Ihr im Haus zum Grillen. Der arme Daniel, bei der Hitze stand er am Feuer. Puh!!
Und präsentierte später bestes Fleisch :) 
Wir waren zusammen mit Beléns Sohn eine sehr gesellige, 3-sprachige Runde. Super!! 
(So sieht sie gar nicht aus! :))

Der Abschied fiel schwer!! Großartige Menschen <3

Wir hatten noch Zeit, bevor es am Abend  um 22 Uhr ein Treffen mit Josés Schwestern Maria und Anna bei Onkel Pincho geben sollte. So spät, weil Maria morgens extra dafür in Córdoba losgefahren war und die Strecke von 750km erstmal gefahren werden muss... Verrückt :). Eher ging nicht, da sie arbeiten musste. 
Wir beschlossen Beléns Empfehlung zu folgen und fuhren zum Markt in San Isidro. Hier gab es nichts, das "Made in China" war. Handwerkskunst und zwar argentinisch. 


Wir hoffen, dass Anna (Josés Tochter) sich über Ihr hier erstandenes Geschenk freuen wir. Auch ein Fußballfans, so ein richtig echter, wird sich hoffentlich über die Sonderanfertigung, die wir machen ließen, freuen. 

Derweil hatte sich Maria gemeldet, sie schafft es heute nicht zu 22 Uhr. Das Treffen wurde auf den kommenden Morgen verlegt. Knapp bemessen, denn um 10 Uhr mussten wir los zum Flughafen. 
Ein Gutes hatte es, wir konnten nun Frank noch einen Besuch abstatten. 
Er wohnt etwas in der Vorstadt. Aber 35 km sind ja kein Thema :)

Die Freude war groß, als seine beiden Jungs mitbekamen, dass wir im Eisladen 1kg Eis abfüllen ließen. So geht das hier. Man kauft Eis auch kiloweise in der Eisdiele!
Nach dem Eis ein Wein, der Mond stand schon fast voll am Himmel und wir erzählten dem Auswanderer von den momentanen schwierigen "Wir sind da Volk" Aktionen. Einmal bei Politik, kommt man kaum davon los. Ist doch in Argentinien derzeit auch gerade viel im Wandel. Ein sehr netter letzter Abend, der seinen Aschluss mit Empanadas und Pizza fand! 
Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Ihm in 2 Jahren! 


Das war er also der letzte Tag.
Es mischte sich Abschiedsschmerz mit Vorfreude auf die Familie, die Tiere, das eigene Bett und eine Scheibe Vollkornbrot ;)). 
Aber ganz am Ende ja nun nicht. Das Treffen mit Maria, Ana und Pincho war ja noch offen. Es war klar, die Nacht wird kurz. 




Geisterstadt und Salzsee. Noch ein Abenteuer obendrauf


Noch zwei Tage, dann geht unser Flug zurück nach Deutschland. Das heißt, am Abend dieses Tages mussten und wollten wir in Buenos Aires ankommen. 
Wer hätte gedacht, dass wir zu kurz vor knapp noch einmal so etwas Tolles erleben würden...

José war beim Aufwachen gerädert, aber wieder gut drauf. Sehr schön! 
Frühstück gab es an der Tankstelle, denn unsere Zimmer kam ausnahmsweise mal ohne. 
(Hundebox mal anders :)) 

Gestärkt wollten wir direkt nach Espuchén. Das alles zu erklären dauert, darum an dieser Stelle der Link zu einem 
Beitrag aus dem Spiegel

Als erstes erreicht mal das alte Schlachthaus. Früher so sehr am Zahn der Zeit und mit allem Schnickschnack, dass es sogar noch genutzt wurde, als es 2/3 m unter Wasser stand. 


Später füge ich noch einen Link ein. Der Radfahrer schlechthin ist darin zu sehen, wie er unter anderem auf diesem Gebäude fährt. Unbedingt ansehen!!!! 

Will man mehr sehen, Eintritt zahlen. Und hey, kostete für Ausländer nicht mal mehr :P


Am Eingang saß ein zauberhafter Hund und ein alter Mann. Schaut den Film, ihr findet ihn wieder. 

Die Stadt ist der Hammer! Wow! 
Alles eingestürzt, kaputt, von Salz überzogen. Die perfekte Kulisse für Weltuntergangsszenarien! 
Promt lief uns ein französisches Filmteam  
Vor die Füße...

Sven hat eins meiner Fotos so bearbeitet, dass es zwar nicht der Stimmung des Tages entspricht, aber doch zeigt, wie toll es dort ist. 
Weltuntergang...

In Wahrheit war es etwas anders, aber nicht weniger toll. 


Wir schlenderten durch die ehemalige 
Shoppingmeile, waren beim Metzger, diversen Hoteles und ehemaligen Villen  
Alles fast gänzlich platt...

Spannend, gespenstisch und auch ein wenig ängstigend. Wie vergänglich ist alles...
Wie lange überlebt Plastik?! Alles war vom Salz weiß oder ganz zerstört, nur die Plastikrollen sind wie neu! 

Überall stehen tote und vom Salz ganz weiße Bäume. Das sieht toll aus! 




Zum Schluss noch zum Bahnhof, der vom Wasser nicht betroffen war und jetzt ein kleines Museum ist. 
Die Zeit verging hier wie im Flug und wir waren sehr happy, dass wir hier noch einen Stop gemacht haben. Das hatte sich so etwas von gelohnt! 
Hier übrigens der sehr sehenswerte Film:

Vor der Abreise musste aber noch ein Bad im dem Salzsee sein! Immerhin soll das Wasser quasi alles heilen :) 
Was dann passierte, hatten wir so nicht erwartet. Und das, obwohl wir sehr wohl vorher wussten, der See ist 10x salziger als das Meer ist. 

 
Erstmal die Lage checken und dann ...

Schwimmen unmöglich :)))
Wie geil ist das denn :))))
Selfies beim Floaten :))). - sooo cool. 

Dann mussten wir los! Letzte Etappe. Tolle Strecke. Flamingos, Störche, eine Schlange, kilometerlange Sonnenblumenfelder (verblüht), Kühe, Pferde, so schöne, ständig wechselnde Landschaft und sogar gute Straße. Schöner hätte der letzte Teil nicht sein können! 
Es gibt keine Fotos, manches kann man einfach nicht einfangen... 









Samstag, 20. Februar 2016

Von Villa Regina nach Carhué. Das Ende naht...

Das Bett in Villa  Regina war wirklich nicht der Hit und so starteten wir schon recht verkatert in den neuen Tag. Und das, obwohl die Flasche Malbec noch halbvol auf dem Tisch stand. 

Wir wollten ausnutzen, dass wir noch im Obstanbaugebiet 

sind und versorgten uns erstmal mit Äpfeln, Orangen, Bananen und Tomaten für die beiden letzten Tage unserer Reise. 
 

Wirklich nur noch 2 Tage bis wir wieder in Buenos Aires sind. Die Zeit ist wie im Flug vergangen.  Und die beiden Tage sind vornehmlich von Fahren geprägt. 
Ca. 1.300km lagen vor uns.
Trotzdem wollten wir auch die nutzen, um uns noch etwas anzusehen. 
Und zwar den See Epecuén in Carhué. Hier gibt es eine Stadt, die für einige Jahre im See versunken war. Da müssen wir hin. 

Also los. 
Erstmal war die Straße super. Wir waren begeistert, war sie in unsere alten Straßenkarte (sie begleitet uns seit 6 Jahren) noch als schlecht gekennzeichnet. 
Es ging fix voran und die Landschaft war saftig grün, irgendwann Steppe, aber immer ein Genuß anzusehen. Kein, aber gar kein Verkehr. So macht das Spaß! 
(Mate - natürlich!) 


Da bleibt Zeit mal fix anzuhalten, umzudrehen, weil man zig Vögel kreisen sieht. 
Geier! Von unten wundeschön. Schwarz mit weiß und braun, segelten sie in Kreisen über unsere Köpfe. Spooky!
Eigentlich flogen sie nicht über uns, sondern über einen Kadaver, den wir schnell fanden. Von dem war aber quasi nur noch das Skelett über. Mahlzeit! 

Solange sie fliegen, sehr schön. Ein paar saßen da rum und die sind echt häßlich. Echte Geier eben. Brrrr. 

Wir nutzen den Stop um ein paar Fitos zu machen. Was grau und trist aussieht ist eigentlich sehr hübsch. 

Und Äpfel essen. 
Sehen doch echt aus, wie der riesen Apfel am Ortsschild :)

Und so lecker! Übrigens zahlten wir für 2 Bananen, 2 Orangen, 6 Äpfel, 3 Tomaten und 4 Pfirsiche 35 Peso, das sind etwas über 2€. Krass! Das gibt es nur hier! Sonst ist es durchaus deutlich teurer und von sehr schlechter Qualität. Das war also richtig angenehm !! 

Und weiter geht es. Vorbei an einer Bodega (patagonischer Wein schmeckt sehr gut!) und mit dem Weingut ein Wechsel in dieProvinz La Pampa. 

Mit dem Wechsel auch der Wechsel zur schlechten Straße. So viele Schlaglöcher habe ich noch nie gesehen. Loch an Loch an Loch. Da fährt es sich auf der richtigen Schotterstraße besser als hier. 

Ein Stop an einer Tankstelle, die nicht mal einen Ort um sich herum hatte, dafür aber warmes Essen. Satt wollten wir gerade weiter, als uns ein Mann ansprach, woher wir kämen. Als José sagte, aus Deutschland (zumindest ich), freute er sich einen Wolf. Soeben hatte er ein Zicklein gewonnen. Seine Freunde waren sich sicher, wir kämen aus England. Er hingegen war sich sicher, das kann nicht sein, denn die trinken niemals Mate :). 

Die Piste wurde auch hier nicht besser. Nur anders. Die Schlaglöcher waren nicht mehr dicht an dicht, sondern in etwas größerem Abstand, dafür richtig tief.
 
Das Fahren hatte jetzt etwas von einem Videospiel.  

Die Saline, die so gut wie auf der Strecke lag, kam da sehr gelegen für eine weitere Pause. 
Früher war man hier auf Tourismus eingestellt. Jetzt lag alles verlassen da und es gab nicht so viel zu sehen. 


 
José war müde, darum fuhr ich mal eine Weile. Die Straße war wirklich eine Katastrophe!! 

In Carhué angekommen, mussten wir eine Weile nach einer Übernachtungsmöglichkeit suchen, fanden eine und  trotz einsetzender Dunkelheit wollten wir schon einmal kurz in die versunkene Stadt. 
(Das Schlachthaus im Mondlicht)

Trotz hellem Mond sah man aber wenig. So hatte der kurze Ausflug lediglich zur Folge, dass es José jetzt richtig schlecht ging. Kreislauf. 

Trotzdem machten wir uns noch einmal auf zu dem Fest auf der Plaza. Dort wurde getanzt und es zuckte echt in meinen Füßen. Schützenfest mit Latin und Cumbia. Sehr geil :) 
Sehr witzig, jeder kam mit dem eigenem Klappstuhl uns alle saßen um die Tanzfläche. 

Bei José ging gar nichts mehr. Da half nur langsames Gehen und ein Eis und genügend Zeit sich zu berappeln. 
Er ist ja ein echtes Stehaufmännchen bei diesen Sachen und so war er nach einer Weile fast wieder ganz hergestellt und wir gönnten uns den schlechtesten Gin Tonic  ever :)) 

 

Freitag, 19. Februar 2016

Bariloche kann sehr windig sein.

In Bariloche zeigte sich erstmal die Sonne. Wir gingen in den Frühstücksraum, und es erwartete uns ein tolles Frühstück. Mit Rührei, Würstchen, leckerem Kaffee, Obst, Müsli, Joghurt, Kuchen - man hätte ihn schon kontinental nennen können, allerdings vom anderen Kontinent. 

So gestärkt gingen wir erstmal raus, die Stadt erkunden - das heißt, wir gingen erstmal zurück und holten eine Jacke. Kalt war es! Und windig. Trotz Sonne ging es auch mit der Jacke gerade so. 

Als erstes fiel uns auf: die Straßen sind steil! Meine Güte, schon mit dem Auto war es schwer, aber erst zu Fuß merkte man wirklich die Steigung. Ich hielt meinen Vorschlag, laufen zu gehen, vorsorglich zurück :)
So steil, dass die Straße nicht gerade, sondern im Zickzack geht

Das Hotel lag ziemlich zentral nicht weit vom Seeufer, also erstmal liefen wir dorthin. Das Panorama war schön, aber hier war der Wind richtig unangenehm. Es gab richtige Wellen wie am Meer, mit Brandung, Gischt und allem Drum und Dran! Nico überlegte sofort, eine Mütze zu kaufen oder einen Buff. Ich hatte optimistisch meine kurze Hose anbehalten- puh!

Am Ufer entlang gingen wir bis zum Seehafen, wo Ausflugsboote starten. Nur mal schnell geschaut, denn der Wind war sehr unangenehm. Also weiter wieder den Berg hoch, da war das Rathaus und das alte Stadtzentrum, da war es hoffentlich etwas windgeschützt.







Die Stadt gibt sich gerne alpin, der Baustil erinnert ein bißchen an Schweizer Bergdörfer, allerdings mehr so, wie sich Argentinier die Schweiz vorstellen - es hat einen künstlichen Touch.
 Aber eins ist gut gelungen: das Zentrum der argentinischen Schokoladenindustrie. Und die schmeckt lecker!


Da es eh zu windig zum Spazieren war, suchten wir ein windgeschütztes Plätzchen in der Sonne und genossen eine Probepackung Schokolade. Köstlich! Aber sitzen ging auch nicht sehr gut. Ohne Wind brannte die Sonne ganz schön, und wir kamen ins Schwitzen! Am Rathausplatz gab es ein "Dingemarkt", wie Nico sagt, ein Markt, wo Kunsthandwerk und Bastelsachen verkauft wird. Interessant: hier werkeln auch viele Männer, und zwar nicht nur die traditionellen Männersachen wie Holz- oder Schmiedearbeiten, sondern auch Häkeln, Stricken, Weben, Nähen! Wohl alles Waldorfschüler :)




Wir liefen zur Touristik-Information um zu sehen, was man hier alles so machen kann. Ganz klar, Bariloche ist sportlich! Hier kann man Kanufahren, wandern, schwimmen, reiten, surfen, radfahren, es gab sogar einen Traillauf über 21km, den wir aber verpaßt haben (zum Glück, den hätten wir eh nicht geschafft). Bei dem Wind war es aber alles ziemlich doof. Wir wollten wenigstens mit der Seilbahn auf den Cerro Tronador, aber die war wegen des Windes außer Betrieb :-/

Also nochmal an den See spazieren. Die Sonne stand etwas höher, was den Wind ein bißchen erträglich machte. Das Ufer war ziemlich leer, nur wenige unerschrockene Spaziergänger und zwei Kitesurfer. Das sah cool aus! Der eine ist plötzlich abgehoben, 5, 6 Meter, und dann wieder runtergeplumpst.


Aber es ging wirklich nicht lange. Der Wind war so unangenehm, dass es keinen Spaß machte. Wir gingen wieder in die windgeschützte Innenstadt. In Bariloche gibt es ja viele Läden, aber es sind grundsätzlich nur ein paar Kategorien: Schokolade, Kneipen, Regionalprodukte, Sportausstattung, und das    in wechselnder Besetzung oder teils in unmittelbarer Konkurrenz zum Nachbargeschäft. Das passte: Nico brauchte eh eine Jacke oder zumindest Mütze und Schal. Am Ende wurde es ein Buff.

Eine andere Alternative: ein Bierchen. Wir setzten uns an der Straße in der Sonne, mußten aber bald nach innen umziehen: zu heiß. Die Kneipe war  witzig: sie hätte in jeder beliebigen deutschen Stadt stehen können. Draußen warb sie für ihren Biergarten.


Abends wollten wir in ein Restaurant gehen, der uns von einem "Dinge"-Händler in El Bolsón empfohlen worden war. Es müsste gut sein, wenn der Mann fast hundert Kilometer dafür hinfuhr, also wollten wir unbedingt reservieren, bloß wollten sie das nicht: wir sollten einfach so vorbeikommen, für zwei Personen sei es nie ein Problem, einen Platz zu finden. Pustekuchen! Als wir dort abends ankamen, standen die Leute vor der Tür Schlange! 
Wir haben aufgegeben und suchten eine Alternative in der Nähe. Die war dann ein Glücksgriff! Eine tolle Pizzeria, bei der wir mit Sicherheit nicht schlechter gegessen haben. 


Am nächsten Tag sollte das Wetter noch schlechter werden: kalt und windig, und dazu noch Regen. Zeit abzureisen!