
Eigentlich wollten wir hier am Abend zuvor an einem Volkslauf teilnehmen, der aber leider wegen des Wolkenbruchs ins Wasser gefallen war. Es war ein Charity-Lauf, man sollte Schulbedarf spenden. Jetzt haben wir zwei Packungen Buntstifte, die wir bei Gelegenheit loswerden werden :)
Wir fuhren gleich dahin, und es zeigte sich: der Ort ist deutlich größer und belebter als San Antonio! Wir fanden trotzdem glücklicherweise einen Parkplatz direkt am Strand, und dann wurden die Strandstühle eingeweiht. Fein! Chillen, Mate trinken, schwimmen in den Wellen.

Ich zumindest, Nico wollte sich erstmal in der Sonne aufwärmen.

Nach einer Stunde hatte sie ihr Buch fertig gelesen und wollte ins Wasser.

Bloß, wo war es? Ebbe! Hundert Meter reingelaufen, und es stand noch bis zum Knie. Schwimmen: schwierig :)
Zeit aufzubrechen. Die Sonne war auch wieder ziemlich stark.

Zuerst noch angehalten und ein paar köstliche Empanadas geholt, dabei noch ein Rezept gekriegt und gezeigt bekommen, wie man sie macht. Außerdem natürlich: Eis! Leckeres, hausgemachtes Eis mit einem Topping obendrauf.

Der nächste Halt war dann schon Puerto Madryn. Wir hatten schon davon gelesen und waren gespannt: einerseits musste es schön sein, andererseits wohl ziemlich überlaufen: die Suche nach Hotels ergab gleich hundert Treffer!
Meine Offline-App versagte, Sie konnte dir Adresse unsere Hostels nicht finden. Während ich fluchend überlegte, wen wir fragen könnten, sagte Nico: das ist doch die Straße, oder? Tatsächlich, und gleich um die Ecke war es. Perfekt!
Das Hostel war super: Vorder- und Hinterhaus, durch einen Hof verbunden, wo man sitzen und sogar in der Hängematte liegen kann.

Wir aber erst an den Strand. Schock: das WAR überlaufen! Viele, viele Menschen! Familien, viele Kinder, auch Jugendliche, und da wurde auch viel getan: Aerobic, Paddeln, Surfen, schwimmen, alles dabei. Wir wollten nur etwas essen und trinken, es war schon Abend, und es wurde kühl. Später haben wir festgestellt, dass es eigentlich nur deswegen so voll war, weil es Flut war und der Strand gerade sehr schmal war. Am nächsten Morgen konnten wir mit viel Platz laufen - und wieder auf unseren Stühlen chillen!



Die walisische Flagge weht hier auch. Der Ort, die ganze Gegend wurde von walisischen Siedlern errichtet und geprägt.

Möwen scheuchen. Bloß die Biester wollten nicht.
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